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Die Vereinsgeschichte:

(29.09.2004.)  

 

Die Schilderung der Vereinsgeschichte ist immer eine schwierige Sache...

Gegründet wurde der Verein 1974.

Wir haben hier versucht, die frühen Jahre und die Zeit bis ca. 1999 einigermaßen zu dokumentieren...

Ungenauigkeiten oder Fehler bitten wir uns nachzusehen...

Wir sind aber für jede konstruktive Kritik dankbar!

 

Chronik der Aquarienfreunde Bruchköbel e.V.        

In den frühen 70er Jahren begann ein neu nach Bruchköbel gezogener Aquarianer  nach Gleichgesinnten zu suchen, um Erfahrungen, Tiere, Pflanzen usw. zu tauschen bzw. gemeinsam günstiger einkaufen zu können. Es dauerte einige Jahre, bis ein kleiner  Freundeskreis zusammen war, der sich dann auch des öfteren zu einer unregelmäßigen Stammtischrunde traf. Man ging auch schon ab und zu gemeinsam

auf Tümpeltour, um für seine Lieblinge ein gutes Naturfutter zu beschaffen.

Erste Kontakte zu einzelnen Zoohändlern und auch zum benachbarten Hanauer Verein wurden geknüpft, und der Gedanke der Gründung eines eigenen Vereins in Bruchköbel kam immer mehr auf.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wurde dann am 3. September 1974 der Verein der Aquarienfreunde Bruchköbel in der damaligen Schwimmbadgaststätte von zwölf Mitgliedern aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder waren die Aquarien­freunde Norbert Becher, Volker Dewald, Horst Wenzel, Helmut Woynowski, Karl-Theo Siebert, Willi Mrotzek, Christoph Claus, Hans-Georg Jirges, Bärbel Lüder und Wolfgang Sternitzke. In dieser Gründungsversammlung wurde auch der erste Vor­stand gewählt, der aus dem 1. Vorsitzenden Willi Mrotzek, dem 2. Vorsitzenden Volker Dewald und Hans-Georg Jirges als Schriftführer und Kassierer bestand. Die Schwimmbadgaststätte wurde als Vereinslokal gewählt und ein monatlicher Vereins­beitrag von DM 2,-; Jugendliche DM 1,-; sowie ein Eintrittsgeld von DM 5,- wurden vereinbart.

Dank des unermüdlichen Einsatzes der Gründungsmitglieder gewann der Verein bald an Ansehen und an neuen Mitgliedern. Der Verein, der sich ursprünglich zum Zwecke gemeinsamer Einkäufe, des Erfahrungsaustausches, der Pflege der Kontakte zu anderen Vereinen, Verbänden und Organisationen gründete, erweiterte bald sein Aufgabengebiet und wollte die Verbreitung der Aquarien- und Terrarienkunde fördern und der Schuljugend einen praxisbezogenen Naturkundeunterricht bieten. Auch der Abbau von Vorurteilen gegenüber den Fischen, Lurchen und Kriechtieren durch Auf­klärung ist Ziel des Vereins. Hauptsächlich hatte man sich jedoch den Aquarien ver­schrieben, worin man Fische und Pflanzen aus aller Welt pflegte und züchtete. Durch die Zucht und die Weitergabe von Tieren und Pflanzen wird durch viele Aquarianer erreicht, daß weniger von diesen Arten aus ihren natürlichen Lebensräumen ent­nommen werden, ja daß sogar einzelne Arten vor dem Aussterben bewahrt werden.

Auch werden durch den Hobby-Aquarianer Erkenntnisse in den Lebensgewohnhei­ten, der Art der Fortpflanzung und Ansprüche an die Umwelt erforscht, die auch der Wissenschaft von Nutzen sind.

Zum 1. April 1975 trat der Verein dem Verband Deutscher Aquarien- und Terrarien­vereine e.V. (VDA) bei.

Nachdem man einige Veranstaltungen im Gasthaus „Vorm Wald" hatte, erkor sich der Verein dann als neues Vereinslokal das „Gasthaus Viehmann" im Ortsteil Niederis-sigheim, das sich als besonders vereinsfreundlich erwies, hatte man doch hier für alle Möglichkeiten die geeigneten Räumlichkeiten.

Im Jahr 1975 ergab sich auf Grund der Feierlichkeiten zur Stadterhebung die Mög­lichkeit, mit einer Aquarien- und Terrarienausstellung an die breite Öffentlichkeit zu treten. In wochenlangem Einsatz wurden die Ausstellungsräume im alten Rathaus hergerichtet, Gestelle geschweißt, die die Ehefrauen der Mitglieder mit Farbe versa­hen, Aquarien und Terrarien gebaut und vieles andere mehr. Einige Mitglieder opfer­ten sogar ihren Jahresurlaub, um rechtzeitig zum Festbeginn die Ausstellungsräume in vollem Glanz erstrahlen zu lassen. Der Erfolg war überwältigend. Über 8000 Besu­cher wurden gezählt und weitere neue Mitglieder konnten gewonnen werden.

Eineinhalb Jahre war das alte Rathaus dann noch Mittelpunkt des Bruchköbeler Aquarianerlebens. Im Frühjahr 1976 wurde eine zweite Aquarien- und Terrarien-Aus­stellung eröffnet mit insgesamt 54 Becken. Die Resonanz war leider nicht ganz so groß wie im Vorjahr. Im Winter 1976/77 kam man dann zu der Überzeugung, daß eine Aufrechterhaltung der Anlage zu den gegebenen Bedingungen auf längere Zeit nicht möglich war. Da auch die Stadt Bruchköbel bereits eine anderweitige Verwendung des alten Rathauses in Erwägung gezogen hatte, wurde die Anlage abgebaut. Die Tiere bezogen wieder Privatquartiere und man pflegte und züchtete sie zu Hause wei­ter. Von nun an wurden jährlich Heimwettbewerbe durchgeführt. Vereinsausflüge in verschieden zoologische Gärten, wie z. B. Frankfurt, Köln und Stuttgart wurden unter­nommen. Jährlich wurden mehrtägige Campingausflüge in besonders reizvolle Land­schaften gemacht. Die aquaristische Weiterbildung der Mitglieder wurde an den Ver­einsabenden durch Fachvorträge, Dia-Abende und Diskussionen weiter betrieben.

Es bildete, sich im Verein ein besonderer Arbeitskreis „Flora-Fauna", der ebenfalls dem Dachverband VDA angehört und sich ganz besonders dem Naturschutz ver­schrieben hat. Es wurden zu verschiedenen Jahreszeiten von den Mitgliedern Bege­hungen von Feuchtgebieten gemacht. Kartierungsaufgaben und das Ab- bzw. Fest­stellen von Mißständen sowie der aktive Schutz von gefährdeten Pflanzen- und Tierarten sind hier die Hauptaufgabe. Diese Gruppe arbeitet eng mit allen naturver­bundenen Vereinen und Verbänden auch über die Stadtgrenzen hinaus zusammen.

Im Jahre 1977 beteiligte sich der Verein erstmals an der Mitgestaltung des Bruchkö­beler Bürgerfestes.

Die Herbsttagung des VDA-Landesverbandes wurde von den Bruchköbeler Aqua­rienfreunden ausgerichtet und zeigte mit 300 Teilnehmern wieder eine ertreuliche Tendenz zu mehr aktiver Arbeit innerhalb des Vereins. Diese Veranstaltung tagte in der Mehrzweckhalle Niederissigheim und fand bei allen Beteiligten einen sehr guten Anklang.

1979 stellte uns die Stadt Bruchköbel wieder ein neues Gebäude als Heimstatt für unsere Aquarienfische und Pflanzen zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um die ehemalige alte Schule des Stadtteils Niederissigheim.

1980 ging unser damaliger 1. Vorsitzender Wolfgang Sternitzke mit seiner Mann­schaft, bestehend aus den Aquarienfreunden Dieter Hinze, Willi Glaub, Thomas Beu, Ronald Hensel, Werner Häuser, Roman Schnegelsberg, Heinz Herold, Dieter Guse, Frank Dett-mar u. a., mit viel Elan ans Werk und gestaltete das Gebäude in unzähligen Arbeitsstunden zu einem schmucken Treffpunkt und zum würdigen Platz für unser Hobby. Außerdem konn­ten sich jetzt die Mitglieder immer wieder in ihrem Heim zu geselligen Stunden treffen. Dies alles wäre allerdings nicht ohne die finanzkräftige Hilfe der Stadt Bruchköbel, allen voran unserem Bürger­meister Udo Müller, möglich gewesen. Denn nur durch eine aufgeschlossene Ver­einspolitik und ein immer offenes Ohr für die Pro­bleme gerader kleiner Ver­eine ist eine solche Unter­stützung erst möglich. Am 4. April 1981 war es end-. Herr Bürgermeister Udo Müller weihte unser neues Vereinsheim ein. Zahlreiche befreundete Vereine und viele Besucher waren Zeuge dieses historischen Ereignis­ses. Wieder konnte ein Verein ein Clubheim als sein Eigentum betrachten.

Am 8. Dezember wandelte dann die Vorstandschaft ihr Gesicht. Zum neuen    1. Vor­sitzenden wurde der Aquarienfreund Heinz Herold gewählt. 2. Vorsitzender wurde Willi Mrotzek, die Aufgaben des Kassierers wurden Roman Schnegelsberg übertra­gen. Die erste Amtshandlung des neuen Vorstands war die Planung der Weihnachts­feier im neuen Clubheim und die Prämierung der Teilnehmer der Heimbeckenschau. Kleinere Veranstaltungen folgten, z. B. eine nächtliche Schlittenfahrt mit Fackeln. Im Februar 1982 fand dann die alljährliche Faschingsveranstaltung im prächtig deko­rierten Clubheim statt. Ein weiterer Höhepunkt war das erstmals von Willi Mrotzek und Familie veranstaltete Heringsessen, das eine nie gekannte Resonanz fand.

Im Juni richteten die Aquarienfreunde Bruchköbel zusammen mit der Vereinsgruppe „5/77" das Bürgertest in Bruchköbel aus. 90 % aller Vereinsmitglieder beteiligten sich bei den anfallenden Arbeiten. Im etwa gleichen Zeitraum wurden wieder im 14tägi-

gern Turnus Tümpeltouren in der Bruchköbeler Gemarkung durchgeführt. Anfang Oktober führte der Verein sein großes Oktobertest durch.

Unter dem Thema „Bruchköbeler Feuchtgebiete, Aquarien und Terrarien", ausge­schrieben von der Stadt Bruchköbel und der Raiffeisenbank, veranstaltete der Verein im November einen großen Fotowettbewerb. Es winkten reizvolle Preise. Die Bilder konnten in verschiedenen öffentlichen Gebäuden, z. B. Rathaus und Raiffeisenbank, besichtigt werden. Der Jahresabschluß mit alljährlicher Weihnachtsfeier und Bewer­tung der Heimbecken war dann im Dezember.

Außer den 14tägigen Versammlungen eröffnete der Maskenball im Februar das Ver­anstaltungsjahr 1983. Im März fuhren wir gemeinsam mit befreundeten Vereinen nach Stuttgart in die Wilhelma. Mitte Mai wurde eine Pflanzenexkursion nach Main­hausen durchgeführt. Dieser Ausflug fand seinen Abschluß mit einem Grillfest. Als fester Bestandteil im Vereinsleben soll die vierwöchentliche Begegnung mit der Jugend gelten. Hier soll vor allem über Probleme, die jugendliche Aquarienfreunde mit ihrem Hobby haben, gesprochen werden.

Zur Auflockerung des Vereinsgeschehens fand im August ein Ausflug nach Schlitz zum dortigen Aquarienverein und dessen Ausstellung statt. Im September gestaltete der Verein einen Quizabend, der als großer Erfolg zu verbuchen war.

Im gleichen Monat führte der Verein für interessierte Mitglieder eine Pilzexkursion durch. Geführt wurde diese Tour von Herrn Stietzel. Anschließend bereitete Herr Stietzel die gefundenen Pilze zu einem Pilzgericht zu, das allen Teilnehmern schmeckte. Wiederum beendete die Weihnachtsfeier das Veranstaltungjahr.

Ab Januar 1984 fanden im 14tägigen Abstand Diavorträge über die verschiedensten Themen der Aquaristik und der Terrarienkunde statt. Einer Einladung der Aquarien­freunde Hottonia aus Darmstadt folgten wir im März nur allzu gerne, da wir hier das überall bekannte Vivarium besichtigen konnten. Bei der Einweihung des Vereins­heims der Aquarienfreunde Rodenbach waren wir selbstverständlich auch beteiligt. Gleichzeitig war die Frühjahrstagung. Unser Maiausflug wird für alle Beteiligten noch gut in Erinnerung sein. Hierbei fand erstmals eine gelungene Kutschfahrt nach Rodenbach statt.

Am 23. Juni stand unser Campingausflug auf dem Programm. Es ging an die Fränki­sche Saale, in der Nähe von Hammelburg. Es war einer unserer schönsten Fami­lienausflüge. Vom Kleinkind bis zur Oma war alles dabei. Auch eine Wasserskischule wurde von uns in Angriff genommen und von den Teilnehmern mit Bravour gemei­stert.

Unser nächstes Vereinsereignis war dann ein Ausflug zur Fotomotivsuche für unse­ren diesjährigen Fotowettbewerb in den Frankfurter Zoo, sowie der Besuch der VDA-Herbsttagung. Der Fotowettbewerb wurde ein Erfolg und brachte dem Verein neue Freunde.

Es wurden ab nun im 2-wöchigen Abstand Vereinsabende abgehalten, die durch VDA-Dia-Vorträge und Vorträge von eigenen Mitgliedern gestaltet wurden. Durch die Initiative des derzeitigen Vorsitzenden H. Herold wurden auch eine Reihe gesellige Veranstaltungen durchgeführt. Trotz aller Aktivitäten des Vorstandes traf den Verein in der folgenden Zeit eine gewisse Rezession, d. h. die Besucherzahlen bei den Ver-

anstaltungen waren oft geringer als erwartet. Bei der Jahreshauptversammlung Anfang 1986 stellte der bisher so beliebte und aktive Vorsitzende Heinz Herold sich aus beruflichen Gründen nicht wieder zur Wahl. Aus Sorge um den Fortbestand des Vereins übernahm nun der Gründer W. Mrotzek wieder den Vorsitz. Er, als Vollblut­aquarianer, glaubte, mitAquaristik pur den Verein wieder in Schwung zu bringen. Es wurde eine neue Beckenwand errichtet mit neun neuen Aquarien. Auch der Wirt­schaftsraum (Küche) wurde völlig neu renoviert. Hierbei taten sich die Neumitglieder A. Rebele und W. Wohlgethan besonders hervor. Doch auch nach Beendigung die­ser Arbeiten ließ das Interesse der übrigen Vereinsmitglieder zu wünschen übrig. Man hatte Schwierigkeiten, die neuen Aquarien „an den Mann" zu bringen.

Die nun folgenden Betriebskosten des Vereinsheimes brachten den Verein bis Ende 1990 in eine prekäre finanzielle Lage, die den Fortbestand des Vereins in Frage stellte.

In dieser denkwürdigen Zeit bewiesen unsere Stadtväter unter Bürgermeister H. Irmen, daß man auch einen kleinen Verein in Bruchköbel nicht im Stich läßt. Mit Rat und Tat stand man dem Verein zur Seite und ermutigte den Vorstand, nicht auf­zugeben. Zur vorgezogenen Jahreshauptversammlung 1991 übernahm nun wieder H. Herold den Vorsitz und der bisherige Vorsitzende das Amt des Kassenverwalters. Nach einem Jahr schrieb man nun wieder schwarze Zahlen. Die einzelnen Aktionen (Bezirkstagung, Bürgertest, Fischbörse, Kurse, Heimbeckenbewertungen usw.) des Vorstandes hier zu beschreiben würde den üblichen Rahmen sprengen.

Nur die größte Umbauaktion in der Vereinsgeschichte muß noch erwähnt werden:

1996 bis 1998 wurde unter großen finanziellem Anstrengungen und hohem Arbeits­aufwand im Vereinsheim der Fußboden, Zwischenwand und die komplette Küche erneuert. Besonders zu erwähnen wären bei dieser Aktion folgende Mitglieder:

Glaub, Schnegelsberg Mrotzek, Dettmar, Manche, Wohlgetan, Frischkorn, Dorn, Herold, Giebel, Schuhmacher, Tichy, Held, Rössel, Eppler, Fiegle. Mit Stolz kann man im Jubiläumsjahr nun ein zu 75 % fertiges Vereinsheim vorzeigen. Die Endphase des Umbaues wird sich nach den finanziellen Mitteln des Vereines richten.

Der Vorstand legte nun sein besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit, denn da liegt unsere Zukunft. Auch Aktivitäten außerhalb des Vereines gingen von Vereins­mitgliedern aus. Die Gründung der Landesjugendgruppe bis hin zur Bundesjugend­gruppe im VDA ging auf die Initiative der Bruchköbeler Vereinsmitglieder Markus Held, Enno Manche und Heinz Herold aus. Erster Bundesjugendreferent im VDA wurde Herr Markus Held in einem Verband mit immerhin 25.000 Mitgliedern. Ab Mai. 1999 übernahm Herr Enno Manche dieses Referat.

Somit wurde der Verein und der Name „Bruchköbel" über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Der bisherige Vorsitzende des Vereins, Heinz Herold, übernahm 1998 den Landesvorsitz des VDA-Bezirks 18.

Der Verein ist immer bestrebt, daß Aktivitäten von seinem neu eingerichteten Ver­einsheim in die Öffentlichkeitsarbeit einfließen. Bemüht den Mitgliederzuwachs zu vergrößern, hat man Arbeitsgruppen gegründet, die sehr rege sind, wie zum Beispiel die Gruppe „Bonsai", Leiter Manfred Mutz und Johannes Klinski, die Mineral- und Fossiliengruppe, Leiter Bruno Winkler, die Mini-Jugendgruppe unter der Leitung von

Stephan Schickling und Birgit Herold. Außer­dem gibt es einen „Solar-Stammtisch" unter der Leitung von Peter Dorn sowie eine „Bio­top-Gruppe" unter der Leitung von Willi Mrot-zek. Ziel des Vereins für die Zukunft ist eine gute Jugendarbeit, welche für den Fortbe­stand und das Wachstum aller Vereine von immenser Bedeutung ist. Veranstaltungen, die für alle Familienmitglieder von Interesse sind, haben ebenfalls einen hohen Stellen­wert. Daher wünscht sich der Verein auch weiterhin bei all seinen Veranstaltungen hohe Besucherzahlen und natürlich auch viele neue Mitglieder.

Moderatoren Danyel Monego und Manuel Moldau boten am 2. Oktober Unterhaltung


Festprogramm 1999


Samstag, 2.10.1999 Bürgerhaus-Oberissigheim Jugendprogramm

14.00 Uhr -16.00 Uhr     Kindernachmittag mit Kutschfahrten

1. Video-Film:

Wale - Lebensraum und verschiedene Arten

2. Video-Film:

Samson und Sally (Zeichentrickfilm wie Moby Dick)

3. Video-Film:

Delphine (Delphin-Shows in den USA)

Die Kutschfahrt und die Videofilme sind eintrittsfrei.

20.00 Uhr - 01.00 Uhr     Jugend-Disco

(Moderator und DJ Danyel Monego, bekannt durch HitRadio FFH)

Freitag, 22.10.1999 Bürgerhaus Bruchköbel

10.00 Uhr                Eröffnung der Ausstellung „Aquarien - Terrarien -Bonsai - Mineralien - Orchideen"

Bis 12.30 Uhr             Tag der offenen Tür für Schulen und Kindergärten

(Eintritt frei)

19.00 Uhr                  Vortrag: Mineralien - Fossilien (Referent: Professor Dr. Stoll)

19.30 Uhr                Vortrag: Bonsai

(Bosai-Arbeitskreis der Aquarienfreunde)

20.15 Uhr                DIA-Vortrag: Ein schöner Gartenteich (Referent: R. Frischkorn)

Samstag, 23.10.1999

13.00 Uhr                Ausstellung

14.00 Uhr                 Video- bzw. DIA-Vortrag:

Ein schönes Pflanzenbecken (VDA)

15.00 Uhr                 DIA-Vortrag: Killifische (VDA)

19.30 Uhr               Festkommers

anschließend Buntes Programm für alle Kommersteilnehmer mit Partner

24                                             25 Jahre Aquarienfreunde Bruchköbel


Sonntag, 24.10.1999

9.30 Uhr                 Landestreffen der Hessischen Aquarienvereine Bezirk 18

10.30 Uhr                 DIA-Vortrag:

Ein Streifzug durch die Gattung Apistogramma

(Referent: Dieter Bork)

11.15 Uhr                 DIA-Vortrag:

Meerwasser-Aquaristik -Immer wieder eine neue Faszination

(Referent: Edward Stirnberg, Direktor des Bochumer Tierparks)

12.00 Uhr                 Mittagspause

13.00 Uhr                 DIA-Vortrag;

Schnappschüsse - Fotopraxis für Aquarianer

(Referent: Josef Lochner, Süd Bayrischer VDA Bezirksvorsitzender)

14.00 Uhr                 DIA-Vortrag:

„Killifische eine Fischgruppe nicht nur für Profis"

(Referent Frank Münz, Mitglied der Jugendkommission des VDA)

ab 14.45 Uhr bis Ende      Fischbörse

(Teilnehmer bitte anmelden unter Tel. xxxyyy)

15.00 Uhr                „Aquaristischer Kaffee-Nachmittag"

16.00 Uhr                 Ende der Veranstaltung

Aquarien Notdienst-

Der Aquarien-Notdienst der Aquarienfreunde Bruchköbel ist immer für Sie da - ob Aquarium, Terrarium, Gartenteich), wenn Probleme auftreten. Im Rahmen ihrer Mög­lichkeiten werden die Vereinsfreunde jedem behilflich sein, um Schäden abzuwenden oder zu verhüten. Unter folgenden Rufnummern wird Ihnen Rat und Hilfe zuteil:

Enno Mänche               06181 / 976219

Heinz Herold               
 

Außerdem bieten die Aquarianer einen Vermittlungsdienst für Abnehmer gebrauchter Aquarienanlagen, sowie deren Inhalte an Pflanzen und Fischen. Vereinsfreund Reinhold Frischkorn wird versuchen, im Rahmen seiner Möglichkeiten Adressen von Interessenten zu vermitteln.


Gründungsmitglieder, heutiger Vorstand

Die Aquarienfreunde Bruchköbel e.V. wurden am 3. September 1974 gegründet. Die Gründungsmitglieder waren: Willi Mrotzek, Volker Dewald, Norbert Becher, Horst Wenzel, Hans Georg Jirgens,Christoph Claus, Bärbel Lüder, Wolfgang Sternitzke, Helmut Woynowski, Karl Theo Siebert

Der erste Vereinsvorstand im Gründungsjahr bestand aus: Willi Mrotzek, 1. Vorsitzender; Volker Dewald, 2. Vorsitzender, Hans Georg Jirgens, Schriftführer und Kassierer


Die Vereinsvorsitzenden: von 1974 bis 1999

von  September 1974 bis Januar   1978    Willi Mrotzek                   4 Jahre

von  Februar    1978 bis November 1981 Wolfgang Sternitzke         3 Jahre

von  Dezember 1981 bis Januar   1986      Heinz Herold                   5 Jahre

von  Februar    1986 bis Januar   1991      Willi Mrotzek                   5 Jahre

von  Februar    1991 bis          2000          Heinz Herold                   9 Jahre

 seit  März         2000 bis      heute            Enno Mänche

Eintritt in Verband

Die Aquarienfreunde Bruchköbel e.V. traten am 1. Januar 1975 dem Verband Deutscher Aquarien- und Terrarien Vereine e. V.  ( VDA ) bei.

Sie leiten die Geschicke des Vereins der Aquarienfreunde heute ( Stand 1996 - von links):

R. Frischkorn, M. Herold, H. Schumacher, St. Schickling, E. Giebel, B. Herold, W. Wohlgethan, W. Mrotzek, F. Dettmar, E. Mänche, H. Herold, B. Fiegle

Bruchköbeler Jung-Aquarianer Bundessieger im Malwettbewerb

Die Bruchköbeler Aquarianer haben im Bundes­wettbewerb der Aquarienvereine, mit ihrem jüngsten Teilnehmer beim Malen den ersten Platz belegt.                                           

Patrick Hebestreit, 8 Jahre, wurde als Sieger eines Malwettbewerbes in seiner Altersgruppe (7 - 10 Jahre) mit seinen Eltern zum Bundeskongress nach Ludwigshafen zur Preisverleihung eingeladen.

Patrick ist kein Unbekannter auf Landesebene. Bei dem kürzlich im Fernsehen gezeigten Vereinsportrait des Bruchköbeler Aquarienvereins war er, bei der Erklärung eines Fisches unter dem Mikroskop, vorne mit dabei.

Das Thema des Malwettbewerbes lautete:

„Fische im Aquarium". Aus einer Vielzahl bundesweiter Einsendungen wurde er durch eine Jury ermittelt.

Der Präsident des VDA, Joachim Matthies aus Hamburg, gratulierte dem jungen Sieger zu seinem gelungenen Bild.


Bonsai - die Verbindung von Kunst und Natur

Was ist Bonsai? Die Kunst, Bäume in Schalen zu kultivieren ist fernöstlichen Ursprungs und wird dort seit Generationen gepflegt. Bei uns ist diese Kunstform erst in diesem Jahrhundert bekannt geworden.

Bei der Bonsai-Gestaltung geht es darum, einen „großen" Baum im Kleinen nachzu­bilden. Mit der lebenden Pflanze arbeitend, versucht der Gestalter, das Wesen eines Baumes in kompakter, idealisierter Form herauszuarbeiten.

Die Beschäftigung mit Bonsai spricht den Menschen in verschiedener Weise an: als Gärtner - mit der Pflege und Gesunderhaltung der Pflanzen, als Künstler - im Gestal­ten, den Blick schulend für Form und Harmonie, als Lernender - Geduld für die Wachstumsgesetze und Rhythmen der Natur. Die Beschäftigung mit Bonsai kann zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit führen. Im Wechsel der Jahreszeiten wird das Werden und Wachsen der Natur miterlebt. Bei richtiger Pflege begleiten und altem die Bäume mit uns über viele Jahre und gewinnen zunehmend an Ausstrahlung und Würde.                              '""

Die Bonsaifreunde Bruchköbel treffen sich an jedem 1. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr im Vereinsheim der Aquarianer in Brk-Niederissigheim in der Issigheimerstr. 24. Hier kann Jedermann/-frau seine Pflanzen bearbeiten, Gestaltung erlernen, sowie Anregungen und Tips erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontaktadressen:             /

M. Mutz,   Telefon 06183/2339 J.Klinski. Telefon 06181/709500

 

Naturschutzgruppe "Flora - Fauna"

Die Naturschutzgruppe „Flora - Fauna" im Verein der Aquarienfreunde Bruchköbel e.V. hat die Patenschaft über das Biotop „Blochbachweiher" übernommen. Die Gewässeruntersuchungen und-boabachtungen werden von den Mitgliedern spora­disch durchgeführt, um do wenig wie möglich den Kreislauf der Natur zu stören.

Leider müssen wir feststellen, daß überdrüssig gewordene Goldfische, Rotwangenschmuckschildkröten u. a. leichtsinnig hier entsorgt werden. Dies ist ein schädlicher Eingriff in die Natur und von keinem erwünscht.

Auch die Eissportler, die widerrechtlich das Gelände betreten und sich in Lebensgefahr begeben (unterschiedliche Eisdicke und gefährliche Unterströmungen) tragen nicht gerade zum Naturschutz bei.

Untersuchungen am Blochbachweiher (W. Mrotzek)


Jugendgruppe der Aquarienfreunde Bruchköbel

Bei den Aquarienfreunden Bruchköbel gibt es zwei Gruppen die „Minis" (von 6 bis 12 Jahre) und die „Jugendlichen" (von 13 bis 18 Jahre).

Die Minigruppe besteht aus 6 bis 7 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren, die sich regelmäßig an den Samstagen treffen. Wir haben dieses Jahr zusammen ein Jugendbecken im Vereinsheim eingerichtet, einen Malwettbewerb, einen Fotowett­bewerb sowie eine Kanutour an der Lahn unternommen. Ein Besuch bei einem Fisch­züchter gemacht, Pizza gebacken, Eis gegessen, einen Vortrag über das Einrichten eines Aquariums und die Pflege der Fische angeschaut. Mit den Minis haben wir Kleinstwasserlebewesen untersucht und ihre organischen Vorgänge in ihrem Körper untersucht.

Die Betreuer für die Minigruppe sind Stephan Schickling und Birgit Herold unter der Anleitung von dem Jugendwart Enno Mänche.

Die Jugendgruppe im Alter von 13 bis 18 Jahren hat einen Surfkurs gemacht und war auch mit bei der Kanutour an der Lahn. Im Vereinsheim stellen sie ein Jugendbecken mit den Minis zusammen aus. Bei den aquaristischen Aktionen haben die Jugendli­chen oft mit den Minis zusammen gearbeitet.

Der Betreuer für die Jugendgruppe ist Enno Manche.

Über jedes neue Mitglied für unsere Jugendgruppen freuen wir uns natürlich sehr. Wenn ihr oder Sie, liebe Eltern, ihr Kind zu uns schicken wollen, können Sie das gerne tun oder auch selbst mit kommen.

Nikolaus bescherte Kinder

Der Nikolaus kam zu den Aquarienfreunden Bruchköbel und bescherte zunächst die Kinder, bevor er dann die Gewinner der diesjährigen Heimbeckenschau mit Pokalen auszeichnete. Bei den Kindern gewann Thomas Schickling, bei der Jugend Bettina Dietz und bei den Erwachsenen Dieter Tichy. An diesem Abend konnte Vereinsvor­sitzender Heinz Herold auch die neue Minigruppe vorstellen, die bereits zehn Mit­glieder aufweist.

Was bieten die Aquarianer ihren Mitgliedern?

1. Erfahrungsaustausch über Aquarien und Terrarien sowie über die Fauna und Flora in unserer Gegend.

2. Geselligkeit unter Gleichgesinnten, Freunden und Familienangehörigen.

3. Der Jugend bieten wir außer den normalen Veranstaltungen einen eigenen  Veranstaltungstag an Samstagen. (Infos im Vereinsheim)

4. Interessante Aquarienliteratur steht jedem Vereinsmitglied zur Verfügung.

5. Interessante Film- und Dia-Vorträge sowie Referate werden vorgeführt bzw. gehalten.

6. Fachkundige Beratung und Unterstützung durch Vereinsmitglieder bei der Gestaltung und Einrichtung von Aquarien und Terrarien sowie Informationen und Hilfe bei Erkrankung der Pfleglinge.

7. Urlaubs-Notdienst auch für Nichtmitglieder, z. B. bei Ausfall von Filter- und Lüftungsanlage oder sonstiger lebenswichtiger Teile, die zum Schaden der Tiere führen könnten. Wir helfen Ihren Urlaubspflegern, die von Ihnen zum Füttern beauftragt wurden, mit Rat und Tat. Während der Urlaubszeiten entnehmen Sie die Telefonnummern unserer Helfer bitte aus der Zeitung, ansonsten:

                                     Telefon 06181/ 97 62 19.

8. Selbstverständlich tauschen wir auch untereinander Fische und Zubehör.

9. Tümpeltouren (Lebendfutterbeschaffung) unter fachkundiger Führung.
  ( seit 1999 leider nicht mehr erlaubt... )

10. Wir setzen uns auch aktiv für den Natur- und Umweltschutz ein, z. B. bei   Amphibien und Pflanzen in den hiesigen Feuchtbiotopen.

11. Die Aquarienfreunde gehören dem Verband Deutscher Verein für Aquarien   und Terrarienkunde VDA e. V, an.

12. Die Aquarienfreunde sind außerdem Mitglied im Kulturring   Bruchköbel,
  d. h. preisgünstige Eintrittskarten für Vereinsmitglieder.

13. Günstige Preise durch Sammeleinkauf z.B. von Futter und Zubehör!

14. Informationsveranstaltungen und Ausflüge zu Referaten und Vorträgen
  sowie Führungen durch zoologische Anlagen ( meist mit "Blick hinter die
  Kulissen") oder Ausflüge zu Großanlagen mit Infoveranstaltungen und
  Weiterbildungsmaßnahmen auf dem Gebiet Aquaristik und Terraristik.

15. Regelmäßige Stammtische zum Informationsaustausch.

16. Organisation von Fischbörsen zum Abgeben der eigenen Nachzuchten.

17. Besuch auf Fischbörsen anderer Vereine / Kollegen zum günstigen
  Erwerb neuer Fische und Pflanzen.

Wo und wann treffen sich die Aquarienfreunde?

Die Aquarienfreunde haben seit 1979 ein eigenes Vereinsheim in 63486 Bruchköbel, Ortsteil Niederissigheim, Issigheimer Straße 24a.

Dieses Vereinsheim besteht aus einem Gesellschaftsraum mit Aufstellmöglichkeiten für die Aquarien von Vereinsmitgliedern und zwei Nebenräumen.

Geöffnet ist das Vereinsheim jeden letzten Mittwoch im Monat Abends und
bei den Veranstaltungen laut Kalender sowie jeden zweiten Samstagnachmittag im Monat oder laut Kalender für die Jugend.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Jugendliche, die noch nicht den Aqua­rienfreunden angehören, uns an den Samstagvormittagen besuchen würden, um an Tümpeltouren und sonstigen Unternehmungen teilzunehmen.
 

 

Anregungen und Tips?! - an


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